D-Star Relais DB0KX ist wieder ID-31 / ID-51 kompatibel

Große Freude bei mir als D-Star User: Dank Uli, DL1ER ist seit heute Mittag das D-Star Relais DB0KX in Viersen / Mönchengladbach wieder so eingestellt, dass die Besitzer eines ICOM ID-31 oder ID-51 dieses D-Star Relais problemlos empfangen können. Ich hatte über das Problem vor einiger Zeit berichtet.  Zwischenzeitlich war es beseitigt, trat aber in Verbindung mit Veränderungen am Relais wieder auf.

Da die anderen ICOM – Geräte, wie z. B. das IC-92 oder das ID-880 etwas weniger Anspruchsvoll beim empfangenen DV-Signal sind, bemerkt man das Problem nur, wenn man an einem Relais auf Basis des DV-Repeaterboard mit einem ID-31 oder ID-51 arbeitet. Wir haben auch festgestellt, dass nur bei Übertragungen aus dem Internet über die Software DV-Controllcenter und Repeaterboard das Problem auftrat. Die Kommunikation via D-Star direkt über den Repeater funktionierte einwandfrei.

Schön, dass es nun auch mit der Verbindung zu den Reflektoren funktioniert!
73, Uwe – DL2UL

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Teilnahmeurkunde zum Burgentag – Danke!

Unser Hobby hat ja bekanntlich viele Facetten, es gibt Funkamateure, die sammeln DOK’s, andere sammeln QSO’s von Inseln oder Leuchttürmen und wieder andere sammeln QSO’s von Burgen. Hier habe ich mich am 1. Mai, dem Burgentag mit Portabel Ausrüstung beteiligt und heute eine schöne Teilnahmeurkunde bekommen. Danke an das COTA-Team für die viele Arbeit und das Engagement.

73, Uwe – DL2UL

COTA_Teilnahme01052013

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Noch ‘ne Burg und Antennen schießen

Die meisten OM, die portabel QRV werden, kennen das Problem: Wie bekommt man denFoto-2 Dipol hoch genug in die Bäume? Bei Wimo kann man dazu wirklich teuer eine Zwille / Schleuder mit Angelrolle und Schnur kaufen.

Dieses Teil kann man auch für ein paar Euro selber bauen. Die Zwille gibt’s für 17,95 bei Amazon, dazu zwei Gewindestäbe (Baumarkt) sowie ein paar Schlauchschellen und Kabelbinder. Eine Angelrolle hatte ich noch im Keller. Achtung: Geflochtene Schnur verwenden, die dehnt sich nicht und hält mehr aus.

Eingang Gut Groß LindHeute habe ich das Teil dann mal ausprobiert. Zugegeben, es benötigt etwas Übung aber mit einem 30 Gramm Angelblei konnte ich nach ein paar Tests die Schnur auf ca. 8 Meter in die Bäume bringen. An der Angelschnur wird dann eine 3mm Schnur nachgezogen und daran die Antenne befestigt. Alles in allem hat das schon gut geklappt, kann aber noch verfeinert werden.

Funkbetrieb habe ich dann auch noch gemacht. An Gut Groß-Lind in Tönisvorst habe ich dann auf 40 Meter die COTA-Nr. DL-00342 und NRB-015 verteilt. Ein besonderes Highlight war die Verbindung zum Feuerschiff Elbe 1 mit der Clubstation DL0CUX/mm, die mit 9 +10 zu hören war und mir mit meinen 5 Watt einen Rapport von 5/8 gegeben hat.

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Burgentag am 1. Mai 2013: Burg Uda in Grefrath-Oedt aktiviert

uda1Heute war Burgentag und daher habe ich mich spontan entschlossen, die Burgruine Uda in Grefrath-Oedt zu aktivieren: WCA Nr. DL00355 / Cota Nr. NRB-028. Mit Yaesu FT-817 und einem Dipol, 2 x 10 Meter, mit Hühnerleiter gepeist. Dieses Mal habe ich den Aufhängepunkt mit einem Glasfiebermast auf 10 Meter gebracht, somit hingen die Schenkel sehr schön hoch.

Sehr schöne Rapporte quer durch Deutschland und zwischendurch war die Burg Uda stark gefragt.

Das Log reiche ich nun an die Cotagroup ein, von dort werden die QSO’s in das WCA-Logsystem übermittelt und zählen für den “World Castle Award”. Es war wieder ein schöner Mittag mit viel Funkspaß und wenig Aufwand.

73, Uwe – DL2UL

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Telekom und die Neutralität im Netz

Die Telekom wird bei ihren Neuverträgen ab Mai für DSL-Anschlüsse die sogenannte Flatrate nach Erreichen eines bestimmten Datenvolumens drosseln. Man kann dann Datenvolumen zukaufen, wenn das Volumen erreicht ist. Das ist schon mal eine deutliche Verschlechterung für alle Neukunden, ade Flatrate. Und ich bin kein Prophet, wenn diese Regelung auch die Altkunden sehr bald einholt. Das ist aber noch nicht alles.

Der eigentliche Knaller ist, dass auf das bezahlte Datenvolumen künftig Inhalte, die von der Telekom oder ihren Partner kommen, nicht angerechnet werden. Also z. B. das Entertain-Angebot oder Dienste wie Spotify. Hört sich doch gut an oder? Warum aufregen?

Was bedeutet das eigentlich, wenn man das zu Ende denkt? Ganz einfach. Das bedeutet, dass Inhalte von Anbietern, die nicht der Telekom gehören oder ihr partnerschaftlich verbunden sind, im Zweifel dafür Geld zahlen, im Internet benachteiligt werden. Denn wenn ich künftig Inhalte von solchen Anbietern anschauen möchte (z. B. von dieser Blogseite), dann kostet mich das mehr Geld, spätestens, wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist. Telekom-Partner werden also bevorzugt.

Das ist das Ende der sogenannten Netzneutralität, das Ende der Gleichbehandlung von Inhalten und Freiheit im Netz. Ein Internetanschluss der Telekom behandelt also nicht mehr alle Dienste gleich, sondern reguliert über Geld, was der Nutzer anschaut. Wir merken das am Anfang noch nicht so, zumal die Telekom erst in drei Jahren mit der Drosselung beginnen will aber letztlich ist das der erste Schritt zum Ende des freien Internetzugangs.

Diese Entwicklung sollten wir entschlossen ablehnen und bekämpfen. Dies geht durch konsequente Vermeidung von Telekomangeboten, bis das Unternehmen diese Praxis aufgibt. Da fast alle Funkamateure auch Internetkunden sind, ist das schon mal eine gewisse Marktmacht. Nutzen wir sie!

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