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	<title>CQ Niederrhein - DL2UL-HamradioBlog &#187; Meinung</title>
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	<description>Themen und Meinungen zum Amateurfunk aus der Region und für die Region</description>
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	<copyright>Copyright © CQ Niederrhein DL2UL-HamradioBlog 2011 http://www.dl2ul.de/impressum/</copyright>
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		<title>CQ Niederrhein - DL2UL-HamradioBlog</title>
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	<itunes:author>Uwe Leigraf - DL2UL</itunes:author>
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		<title>Meinung: DARC beschließt Fonds für Rechtsschutz zu Lasten der Ortsverbände</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 22:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[DARC]]></category>

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		<description><![CDATA[Der DARC hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung gegen den Abschluss einer Gruppenrechtsschutzversicherung für Mitglieder entschieden, die so am Markt für Privatpersonen nicht zu bekommen ist. Ersatzweise wurde der Aufbau eines Fonds beschlossen, aus dem Mitglieder bei Rechtsstreitigkeiten in Sachen Amateurfunk &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/meinung-darc-beschliest-fonds-fur-rechtsschutz-zu-lasten-der-ortsverbande/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der DARC hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung gegen den Abschluss einer Gruppenrechtsschutzversicherung für Mitglieder entschieden, die so am Markt für Privatpersonen nicht zu bekommen ist. Ersatzweise wurde der Aufbau eines Fonds beschlossen, aus dem Mitglieder bei Rechtsstreitigkeiten in Sachen Amateurfunk nach einer noch zu klärenden Vergaberichtlinie unterstützt werden können. Der Aufbau des Fonds soll zunächst für ein Jahr befristet aus der Einbehaltung von 1 EUR pro Mitglied aus der Mittelzuweisung an die Ortsverbände finanziert werden.</p>
<p>Ich fand die Idee einer Rechtsschutzversicherung nicht schlecht. Kaum eine private Rechtsschutzversicherung deckt unsere Probleme vernünftig ab, wenn sie entstehen. Aber darüber kann man geteilter Meinung sein, wie auch die Diskussion in unserem OV zeigte, über die Erlebnisse bei der Vorbereitung dieser Diskussion im OV kann man eventuell noch mal separat berichten. Die Idee, das über einen Fonds zu machen, finde ich auch gut, spart ggf. Provisionen für Versicherungen und die Mitglieder werden unterstützt.</p>
<p>Was mich an der Sache aber absolut stört ist, dass nun die ohnehin schon geringen Mittelzuweisungen pro Mitglied an die Ortsverbände um 1 EUR gekürzt werden, auch wenn das zunächst nur für ein Jahr befristet sein soll.  Das beschränkt die Möglichkeiten der Ortsverbände noch weiter und das, obwohl die Mitgliederarbeit, die Aktivitäten und der Spass und Zusammenhalt vor Ort stattfinden. 1 EUR ist nicht viel? Legt man nur mal die Mittelzuweisung für das Jahr 2009 pro Mitglied von 6,22 EUR zu Grunde, dann sind das immerhin 16 %.</p>
<p>Der DARC ist aus meiner Sicht dezentral. Ohne die Ortsverbände und die dezentrale Arbeit ist der Club nicht existent. Dieser entscheidenden Club-Komponente wird nun noch mehr Geld und damit Möglichkeiten entzogen. Das halte ich für falsch. Besser wäre gewesen, die Kraft für eine klare und transparente Entscheidung zu haben: Wir wollen einen Rechtsschutzfonds? Ok, dann bitte 1 EUR pro Mitglied mehr Beitrag und schon läuft die Sache. Die Reduzierung der finanziellen Möglichkeiten der Ortsverbände halte ich für den falschen Weg.</p>
<p>73, Uwe &#8211; DL2UL</p>
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		<title>Vorläufiges Ende von D-Star in meinem Shack</title>
		<link>http://www.dl2ul.de/amateurfunk/vorlaufiges-ende-von-d-star-in-meinem-shack/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 21:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[D-Star]]></category>
		<category><![CDATA[Relaisfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach über einem Jahr D-Star mit dem Icom IC-E880 habe ich aktuell das D-Star Experiment in meinem Shack beendet. Das lag in keiner Weise an dem Funkgerät, welches aus meiner Sicht ein sehr gutes und auch für den analogen Betrieb &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/vorlaufiges-ende-von-d-star-in-meinem-shack/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach über einem Jahr D-Star mit dem Icom IC-E880 habe ich aktuell das D-Star Experiment in meinem Shack beendet. Das lag in keiner Weise an dem Funkgerät, welches aus meiner Sicht ein sehr gutes und auch für den analogen Betrieb empfehlenswertes Gerät ist. D-Star hat mich als Betriebsart irgendwie nicht begeistert. Woran liegt das?</p>
<p>Konfiguration und Voreinstellungen am Gerät durchaus komplex: D-Star erfordert eine deutlich intensivere Einarbeitung vor Beginn des Funkbetriebes als viele andere analoge aber auch digitale Betriebsarten. Einschalten und Loslegen ist nicht möglich. Auch wenn ich die Hürden genommen habe, das hat mir nicht gefallen.</p>
<p>Dazu sind die beiden konkurrierenden D-Star-Netze unerfreulich. Ich habe mich im wesentlichen im X-Trust Netz bewegt. Hat alles gut funktioniert aber irgendwie war dann ja auch noch das D-Star Netz und dann ist man wieder in einem anderen Umfeld.</p>
<p>Akzeptanz im Umfeld des Niederrheins zu gering: Ich gehöre einem der ganz aktiven Ortsverbände im DARC an. Ausserdem wohne ich in Krefeld, auch keine ganz kleine Stadt. Trotzdem traf ich nur sehr wenige OM aus dem Umfeld auf den D-Star Frequenzen. In meinem OV gibt es kein mir bekanntes Mitglied (von rund 70) welches ebenfalls D-Star nutzt. Es ist schön, auch bundesweite Gesprächspartner zu haben, aber dafür nutze ich lieber die Kurzwelle.</p>
<p>Relaisvielfalt und Bedienung des Gerätes im Auto: Als Pendler fahre ich jeden Tag fast zwei Stunden und bin mobil QRV. Das ist mit den analogen Relais kein Problem und man hat immer wieder schöne Gespräche. Die Bedienung des D-Star Gerätes im Auto ist viel zu kompliziert und leider schon verkehrsgefährdend. Mein Prädikat: Noch unbrauchbar.</p>
<p>Fazit: Für mich persönlich ist die Zeit noch nicht reif und ich werde die Sache weiter beobachten. D-Star bleibt für mich eine interessante Technologie, allerdings mit diversen Problempunkten. Das war&#8217;s für mich erst mal.</p>
<p>73, Uwe &#8211; DL2UL</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Bahnfahrt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 20:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[IC 2315 von Hamburg nach Frankfurt, es ist Montagabend, 16.46 Uhr. Pünktlich fährt der Zug ein, Optimismus macht sich breit, obwohl wir noch nie so viele Menschen auf einem Bahnsteig gesehen haben. Brechend voll &#8211;  gut, dass wir reserviert haben. &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/meinung/die-bahnfahrt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IC 2315 von Hamburg nach Frankfurt, es ist Montagabend, 16.46 Uhr. Pünktlich fährt der Zug ein, Optimismus macht sich breit, obwohl wir noch nie so viele Menschen auf einem Bahnsteig gesehen haben. Brechend voll &#8211;  gut, dass wir reserviert haben. Mit Schwung Koffer rein, vorkämpfen zu unseren Plätzen.  &#8221;Ja, die Plätze sind von uns, nein wir irren uns nicht.&#8221; Hat immerhin 9 Euro gekostet, die Reservierung und nun wissen wir, warum wir sie bestellt haben. Widerwillig macht man uns den Platz frei. Um uns herum die gleichen Szenen, wer nicht reserviert hat, steht mindestens bis Bremen.</p>
<p>Der Typ links von uns stinkt wie ein Otter nach Schweiss. Dann packt er noch einen prima Salat aus, der den ganzen Grossraumwagen zu pestet. Vor uns steigt ein Typ ein mit einem grossen Hund. Er legt das arme Tier mitten in den Gang und haut wieder ab, seinen Koffer holen. Der Hund tut nix. Leider wagt sich nun keiner mehr an dem Tier vorbei, der Hund winselt, weil er sein Herrchen nicht mehr sieht. Dahinter taucht die Fahrkartenkontrolleuse auf. Nichts geht mehr.</p>
<p>Der Hundetyp kommt zurück. Jetzt soll er seine Fahrkarte zeigen, die hat er auf seinem Handy, was leider dringend Strom benötigt. Gut dass der Stau in der Höhe einer Steckdose stattfindet. Da kann die Dame mit dem Laptop mal eben aus stöpseln, damit wir erst mal das Handy aufladen um dann die Fahrkarte kontrollieren zu können. Stau ohne Ende, Zug rollt an, Spannung steigt an. Der Hund winselt noch und der Salat stinkt auch noch. Die Sitze sind zu eng. Eine Frau jammert. Jetzt kommt der Kaffeewagen und kommt nicht am Hund vorbei. Eine Frau will auf Toilette, leider gibt es auf keiner Toilette noch Toilettenpapier. Ob diese uniformierten Damen auch Papier nachfüllen können oder kennen die nur &#8220;noch zugestiegen&#8221;?</p>
<p>Jetzt hat das Handy des freischaffenden Hundeführers genügend Spannung und die Kontrolleuse beginnt Ihr Werk. Leider klappt es nicht, ein neuer Stau bildet sich. Die Fahrkarte lässt sich nicht ablesen, was können wir am besten? Diskutieren. Die Kontrolleuse gibt entnervt auf. Eine Frau in unserer Nähe singt dauernd Hare Krishna, Hare Hare und knabbert Kekse. Was mag da drin sein? Der geht es besser als uns.</p>
<p>Eine ganz normale Bahnfahrt von Hamburg nach Duisburg im InterCity. Im Lautsprecher hören wir den Chef: &#8220;Herzlich willkommen meine lieben Fahrgäste im InterCity der Deutschen Bahn. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise.&#8221; Aber es hätte alles ja noch viel schlimmer kommen können.</p>
<p>Und darum fahren wir das nächste Mal wieder mit dem Auto.</p>
<p>Danke an einen lieben Freund, der noch ein passendes Lied der &#8220;wise guys&#8221; gefunden hat. <a title="Die Bahn kommt" href="http://youtu.be/xPq30gkhEtg">Die Bahn kommt.</a></p>
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		<title>Wieder reduziert ein Amateurfunkhändler seine Präsenz</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 21:05:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende stöberte ich auf der Suche nach zwei bestimmten Funkgeräten auf der Internetseite der hier am Niederrhein durchaus bekannten Firma TBF-Funk in Moers. Diesen Händler kenne ich schon seit einigen Jahren persönlich. Er führt ein Ladengeschäft in Moers, ist &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/wieder-reduziert-ein-amateurfunkhandler-seine-prasenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende stöberte ich auf der Suche nach zwei bestimmten Funkgeräten auf der Internetseite der hier am Niederrhein durchaus bekannten Firma TBF-Funk in Moers. Diesen Händler kenne ich schon seit einigen Jahren persönlich. Er führt ein Ladengeschäft in Moers, ist selber Funkamateur und kann nicht nur Antennen bauen sondern er repariert mit seinem Team auch Funkgeräte. Im übrigen habe ich ihn immer als kompetenten, fairen und freundlichen Partner kennen gelernt. </p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass er nun seine Ladenöffnungszeiten auf Montags-Freitags jeweils von 9 &#8211; 13 Uhr reduziert hat. Samstag hat TBF-Funk gar nicht mehr geöffnet. Das konnte ich nicht glauben und habe gleich mal per Mail nachgefragt. Tatsächlich bestätigte mir Inhaber Thomas Friedrich, dass diese Öffnungszeiten aus kaufmännischen Gründen erforderlich sind. Ob es so bleibt, konnte er noch nicht sagen. Damit wird es für berufstätige OM praktisch unmöglich (sieht man mal von Urlaub ab), für einen Kauf oder ein Beratungsgespräch in den Laden von TBF-Funk zu kommen. </p>
<p>Ich finde das sehr schade, natürlich müssen wir das respektieren und wir kennen ja auch die Hintergründe nicht. Fakt ist aber, dass mit TBF nun ein weiterer Händler im Amateurfunk seine Präsenz deutlich reduziert und damit vor Ort für den Gerätetest vor dem Kauf und die Beratung sowie für Reparaturen für viele OM nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung steht. Für OM, die nun nicht mehr in den Laden kommen können, bleibe nur noch der Versand, so der Inhaber. Ich habe bei TBF diverse Geräte und Zubehör im Laden gekauft und dafür auch durchaus höhere Preise akzeptiert. Ein Service im Laden kostet eben was.</p>
<p>Wenn ich nun aber auch beim lokalen Händler nur noch den Versand habe, dann kann ich auch gezielt den günstigsten Versandhändler raussuchen, denn den Service vor Ort habe ich ja sowieso nicht mehr. Und ist das nicht eine wichtige Ursache für die Probleme viele lokaler Händler? Natürlich müssen wir Funkamateure uns hier auch an die eigene Nase fassen, denn wenn immer nur nach dem Preis geordert wird, bleibt der Service auf der Strecke. Bis es zu spät ist.</p>
<p>Ich wünsche TBF-Funk auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass irgendwann die Ladenöffnungszeiten wieder verbessert werden.</p>
<p>73, Uwe &#8211; DL2UL </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie schwierig ist das, eine Mail beantworten?</title>
		<link>http://www.dl2ul.de/amateurfunk/wie-schwierig-ist-das-eine-mail-beantworten/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[R10]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe ich länger drüber nachgedacht: Schreibst du diesen Artikel, ja oder nein. Ein ehrlicher und geradliniger Kamerad aus dem Ortsverband sagt immer: &#8220;Unrat vorbei schwimmen lassen&#8221;. Ja, stimmt, geht aber nicht immer und in diesem Blog darf ich auch mal &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/wie-schwierig-ist-das-eine-mail-beantworten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich länger drüber nachgedacht: Schreibst du diesen Artikel, ja oder nein. Ein ehrlicher und geradliniger Kamerad aus dem Ortsverband sagt immer: &#8220;Unrat vorbei schwimmen lassen&#8221;. Ja, stimmt, geht aber nicht immer und in diesem Blog darf ich auch mal kontroversen Stoff liefern. Um was geht es eigentlich?</p>
<p>Heute habe ich, wie einige andere OM auch, eine Mail von unserem OVV bekommen. Unter anderem teilt er mit, dass auf seine letzte Rundmail mit Frage an alle Mitglieder, nur vier Antworten gekommen sind. Und das bei einem doch erheblichen Verteiler. Und die vier Antworten sind auch noch viel. Bei vielen Anfragen in den letzten Wochen und Monaten, so hat er mir in letzter Zeit mal erzählt, bekommt er überhaupt keine Antwort.</p>
<p>Wer sich je schon mal in so einer ehrenamtlichen Funktion engagiert hat, der kann nachfühlen, wie frustrierend sowas ist. Man sitzt Stunden am Schreibtisch, telefoniert, organisiert und setzt sich für Veranstaltungen oder Aktivitäten ein. Dann schreibt man eine Mail, fragt an, wer Interesse für eine Aktivität hat  oder bereit ist, etwas für für die Gemeinschaft mit zu machen. Und das Ergebnis: Man erhält kaum auch nur eine Antwort. Und das sind dann ohnehin immer die gleichen Ömer, die antworten. Mir geht es hier nur um eine Antwort, ein kleines Zeichen der Wertschätzung!</p>
<p>Ich finde, diese Art der Verachtung ist besonders hässlich. Warum? Weil es so einfach ist, sie zu vermeiden. Wie schwierig ist es, auf den &#8220;Antwort-Button&#8221; seines E-Mail Programms zu klicken und kurz zu schreiben: &#8220;Hallo&#8230;. danke für Deine Nachricht, leider bin ich verhindert&#8230;&#8221; oder &#8220;danke dass Du den Termin vereinbaren konntest, ich komme gerne mit 2 Personen&#8221; oder oder oder. Wenigstens eine kurze Antwort gehört aus meiner Sicht zu den geringsten Formen der Höflichkeit. Jeder und in jedem Fall unser OVV oder jeder andere, der sich für unseren Ortsverband engagiert, verdient diese Höflichkeit.</p>
<p>Wir Funkamateure geben ja immer vor, unser Hobby dreht sich um Kommunikation. Schade, die Mehrheit der Mitglieder in unserem Ortsverband versagt in diesem Punkt jämmerlich. Die Gründe mögen sehr unterschiedlich sein: Gedankenlosigkeit, Stress, Desinteresse, das Ergebnis ist immer das gleiche. Und das ist einfach traurig und sollte uns nachdenklich machen.</p>
<p>Es zeigt mir, bei allen Erfolgen der letzten Monate: Die Kameradschaft, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit auch in unserem OV ist ein sehr zerbrechliches Gebilde. Jeder von uns kann es stärken und das fängt mit Höflichkeit und Respekt an.</p>
<p>73, Uwe &#8211; DL2UL</p>
<p>P.S.: Mit keinem Wort hat sich unser OVV jemals zu dem Thema beklagt. Dieser Artikel stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schreiben Sie eigentlich auch fast alles auf eine Postkarte?</title>
		<link>http://www.dl2ul.de/meinung/schreiben-sie-eigentlich-auch-fast-alles-auf-eine-postkarte/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 18:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[GNUPG]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die dann jeder lesen kann, der die Karte zufällig in die Hand bekommt! Genau das tun fast alle Menschen, mit denen ich regelmäßig oder auch unregelmäßig per Mail in Kontakt stehe. Wollen Sie das wirklich? Oder haben wir uns alle &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/meinung/schreiben-sie-eigentlich-auch-fast-alles-auf-eine-postkarte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dann jeder lesen kann, der die Karte zufällig in die Hand bekommt! Genau das tun fast alle Menschen, mit denen ich regelmäßig oder auch unregelmäßig per Mail in Kontakt stehe. Wollen Sie das wirklich? Oder haben wir uns alle nur einfach daran gewöhnt, weil das ja alles so schwierig ist? Ich kenne auch die Stimmen, die mir dann erzählen: &#8220;Bei mir können die Amis ruhig alles wissen, die wissen doch sowieso alles.&#8221;</p>
<p>Ist das wirklich so, dass alle Inhalte per Mail jeder wissen darf? Auch jeder Wald- und Wiesenprovider, jeder Admin, der da rumstöbert oder jeder Hacker, der einen Trojaner dort einschleust? Übrigens, wie sieht es denn mit vertraulichen Inhalten auf Ihrer Festplatte aus? Da schreibe ich noch mal separat einen Artikel zu, ich empfehle TrueCrypt!!</p>
<p>Ich gehörte natürlich auch zu den Menschen, die Mails immer in Klartext versenden aber ich möchte dafür werben, per Mail zumindest mit bekannten Partnern verschlüsselte und signierte Mails auszutauschen. Denn das ist so einfach! Einmal vernünftig eingerichtet, öffentliche Schlüssel austauschen und die Schlüssel der Partner importieren und von da an macht das Mailprogramm den Rest. Hier eine Quelle auf Wikipedia, wo man alles dazu Nötige findet: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard</a> Software und Anleitung sind natürlich kostenlos.</p>
<p>Ich würde mich freuen, bald auch mit Ihnen verschlüsselt Mails auszutauschen. Meinen öffentlichen Schlüssel kann man auf dem GPG-Schlüsselserver runterladen. Meine Mailadresse dazu teile ich gerne auf Anfrage mit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einen Verein, den DARC, wie ein Unternehmen führen?</title>
		<link>http://www.dl2ul.de/amateurfunk/einen-verein-den-darc-wie-ein-unternehmen-fuhren/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[DARC]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorstandsmitglied des DARC, Jürgen Sturhahn, DL8LE hat vor wenigen Tagen einen interessanten Artikel auf die Homepage des DARC unter der Rubrik Vorstandsblog gestellt. In diesem Artikel werden Vergleiche zwischen der Führung eines Unternehmens und der Führung des DARC gezogen &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/einen-verein-den-darc-wie-ein-unternehmen-fuhren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorstandsmitglied des DARC, Jürgen Sturhahn, DL8LE hat vor wenigen Tagen <a href="http://www.darc.de/vorstand/blog/" target="_blank">einen interessanten Artikel auf die Homepage des DARC</a> unter der Rubrik Vorstandsblog gestellt. In diesem Artikel werden Vergleiche zwischen der Führung eines Unternehmens und der Führung des DARC gezogen und für mich kommt der Verfasser zum Ergebnis, dass ein Verein im Prinzip genauso zu führen ist, wie ein Unternehmen, mit Besonderheiten.</p>
<p><strong>Mal der Reihe nach.</strong> Zunächst zur Publikationsform selber, der Vorstandsblog des DARC. Eine gute Idee, in loser Folge Themen aufzugreifen und den Mitgliedern Meinungen und Absichten zu kommunizieren. Das ist wirklich ein Schritt nach vorne. Leider hat die Macher der Mut etwas verlassen, denn <strong>das Salz in der Suppe fehlt: Das ist eine Kommentarfunktion!</strong> Aus meiner Sicht gehört in einen solchen Blog, gerade wenn er gedacht ist, um Mitgliedereinbindung und -Ansprache zu stärken, unbedingt eine Kommentarfunktion. Jetzt könnte man sagen, dafür haben wir doch das DARC-Forum. Das ist nicht vergleichbar. Der Leser nimmt den Artikel im Blog auf und ist, wenn überhaupt, genau dann bereit, eine Meinung dazu zu geben, ohne weitere Klicks. Dies geht optimal über eine Kommentarfunktion, die man mit Maßnahmen wie Software und Moderation vor Spam und unsachgemäßen Beiträgen schützen kann. Wenn man natürlich keine Kommentare hören will, dann lässt man eine Kommentarfunktion weg und ich schreibe meinen Kommentar in meinen eigenen Blog. Wer Lust hat liest ihn, wer nicht, der lässt es sein.</p>
<p><strong>Nun zur eigentlichen Kern-These von DL8LE: Der DARC als Unternehmen?</strong></p>
<p>Ja, der DARC hat zweifellos viele Parallelen zu einem Unternehmen und es gibt Bereiche des Clubs, die sogar Unternehmen sind. In einem Punkt gebe ich Jürgen Sturhahn recht: Ein so großer Dachverband erfordert eine Professionalität im Management. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Er benötigt auch eine offene, diskussions- aber auch lösungsorientierte Kultur. Ob der DARC über diese Eigenschaften verfügt oder dabei ist, sie zu erlangen, mag jeder für sich entscheiden.</p>
<p>Einen aus meiner Sicht <strong>entscheidenden Punkt übersieht DL8LE jedoch,</strong> zumindest sagt er in seinem Artikel wenig dazu: Der DARC benötigt <strong>ehrenamtlich</strong> tätige Mitglieder für die Erfüllung seiner Aufgaben. Das sind keine Profis, die Geld für Ihre Arbeit bekommen sondern sie müssen motiviert werden und sie machen die Arbeit aus Spaß an der Sache. Und wenn diese Triebfeder durch zu viel &#8220;unternehmerische Denke&#8221; verloren geht, dann bedeutet das, dass auf Dauer keine Menschen mehr gefunden werden können, die Aufgaben übernehmen. Hierbei schließen sich Hobby und Spaß an der Sache sowie gute und professionelle Qualität nicht aus sondern das eine stützt das andere.</p>
<p>Dieser Aspekt ist für mich der alles entscheidende Punkt in einem Verein, der sich mit der Ausübung eines Hobbys beschäftigt. Wir sehen das doch in den Ortsverbänden und da schließe ich meinen OV gleich ein. Wenn keiner mehr da ist, der irgendeine Aktivität auch anpackt und mit gestaltet, dann stirbt die Gemeinsamkeit und irgendwann auch der Verein. Also, lieber OM Jürgen, ich empfehle dringend, das Menschliche, den Spaß an der Sache und damit die Motivation der zentralen Funktionsträger zu stärken und permanent im Auge zu behalten. Und dies bei allen Bemühungen um mehr Wirtschaftlichkeit und mehr Qualität und Professionalität, die auf jeden Fall den Club modernisieren.</p>
<p>73, Uwe &#8211; DL2UL</p>
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		<title>Echolink für das iPhone</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL2UL</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen gibt es eine schöne Echolink-App für das iPhone. Ich habe die App installiert und ausprobiert. Sie funktioniert prima, es gab aktuell noch mal ein Update und die Sache läuft rund. Ich habe mal eine Testverbindung zu DB0NF &#8230; <a href="http://www.dl2ul.de/amateurfunk/echolink-fur-das-iphone/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dl2ul.de/wp-content/uploads/2010/03/app_echolink.png"><img class="alignright size-full wp-image-411" title="app_echolink" src="http://www.dl2ul.de/wp-content/uploads/2010/03/app_echolink.png" alt="" width="103" height="126" /></a>Seit einigen Wochen gibt es eine schöne Echolink-App für das iPhone. Ich habe die App installiert und ausprobiert. Sie funktioniert prima, es gab aktuell noch mal ein Update und die Sache läuft rund. Ich habe mal eine Testverbindung zu DB0NF in Oberhausen aufgemacht und das funktioniert einwandfrei. Die App steht kostenlos im iTunes-Store zur Verfügung. Runterladen, persönliche Daten wie Rufzeichen und Namen eingeben und schon kann es losgehen. Immer vorausgesetzt, man hat eine Internetverbindung. Es funktioniert im W-LAN aber auch im UMTS-Netz.</p>
<p>Gleich nach dem Start verbindet sich die Anwendung mit dem Echolinknetz und zeigt die verfügbaren Nodes kategorisiert an. Mit der QSO-Funktion ist es nach Verbindung zum gewünschten Node möglich, Gespräche zu führen. Darüber hinaus gibt es eine Textnachrichtenfunktion, sowie die Speicherung bevorzugter Stationen als Favorit.</p>
<p>Ich finde das Programm praktisch für den Urlaub, ob ich dann wirklich Verbindungen darüber mache, bleibt abzuwarten. Für den Kontakt zu Funkfreunden im OV kann man, sofern eine Funkverbindung nicht in Betracht kommt, auch jedes andere Voice over IP Programm benutzen, wie z. B. Skype oder Sipgate, immerhin hat sich Apple gerade für VOIP-Anwendungen über UMTS geöffnet. Bei Sipgate und einigen anderen geht es schon, das Skype-Update soll kurzfristig rauskommen. Aber ich hoffe, das ist jedem klar, der sich mit Echolink beschäftigt.</p>
<p>Nun ist natürlich wieder eine umfangreiche Debatte auf <a href="http://www.hamradioboard.de/wbb3/p59598-neue_iphone_app_echolink.html?highlight=iphone#post59598" target="_blank">www.hamradioboard.de</a> losgebrochen. Ein weiterer Schritt zum Untergang des Amateurfunks, das Ende des Abendlandes&#8230;&#8230;</p>
<p>Liebe OM&#8217;s, ruhig Blut. Was ist passiert? Ein Entwickler, der vermutlich Funkamateur ist oder auch nicht, hatte Lust, eine App für Echolink zu schreiben. Andere Funkamateure haben Spass daran und probieren das aus und benutzen es. So wie jeden Tag Funkamateure irgendwas neues probieren und nicht immer ist HF in der Luft.</p>
<p>Tausende Funkamateure sind auf Skype anzutreffen oder nutzen ICQ oder ähnliche Tools. Das ist kein Grund, in Foren über Leute herzufallen oder die verbal anzupöbeln. Immer schön locker und höflich bleiben. Auch wenn einigen Leuten die Richtung nicht passt,  das Hobby entwickelt sich weiter, neue Technologien werden probiert und auch wieder verworfen, Schnittstellen zwischen Funk und Internet werden aktiviert und auch genutzt. Auch OM&#8217;s, die nicht mehr nur Tastfunk machen, sind mit ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen Mitglieder der Gemeinschaft, solange sie die Regeln einhalten.</p>
<p>Eines fehlt allerdings vielen Funkamateuren nach meiner Beobachtung: Offenheit, Toleranz und Gelassenheit. Daran sollten wir arbeiten!</p>
<p>73, Uwe</p>
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