Der Ham-Treff im Ruhrgebiet: Amateurfunkmarkt in Dortmund am 3. Dezember

Bereits mit viel Tradition findet er auch in diesem Jahr statt: Am ersten Samstag im Dezember ist “Amateurfunkmarkt” in Dortmund. Einlass ab 9 Uhr, erwarten die Veranstalter vom Verein “Dortmunder Amateurfunk Treffen” bereits über 150 Aussteller.

Dortmund ist seit Jahren einer der größten Amateurfunkmärkte hier in der Region. Mit dem Einzugsgebiet Ruhr sowie Niederrhein und Westfalen, ist der Markt für viele Funkamateure in der Region erreichbar und attraktiv, denn eine Reise zur Ham-Radio ist im Vergleich ein erheblicher Aufwand.

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Veranstalters: www.dat-ev.org
Wir sehen uns in Dortmund….

73, Uwe – DL2UL

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Blog in neuem Gewand – und neuem Namen

Alles bewegt sich und daher war es an der Zeit, den Hamradio Blog etwas aufzufrischen. Mit neuem Layout etwas schlichter und klarer, ich hoffe auch in allen Browsern besser lesbar. Darüber hinaus werden in den Kategorie-Archiven nun zunächst die Artikel in Kurzform zum “Anlesen” angezeigt, dies hilft Schnell-Lesern, die möglichst rasch die für sich interessanten Artikel finden möchten.

Durch das neue “responsive” Layout passt sich das Aussehen des Blogs nun auch automatisch an mobile Endgeräte wie iPad, iPhone und andere Geräte dieser Art an.

Mit der Erweiterung des Namens um “CQ Niederrhein” verbindet sich auch ein neues Projekt, an dem ich zur Zeit arbeite. Mehr wird noch nicht verraten aber ich denke, Mitte Dezember ist es soweit.

Herzlichen Dank an alle treuen Leser, die in der letzten Woche die Marke von 50.000 Seitenaufrufen auf diesem Blog geknackt haben. Ich hätte dies zu Beginn des Projektes nicht für möglich gehalten.  Auch künftig freue ich mich über Euer Feedback und gerne auch über Themenwünsche.

73, Uwe – DL2UL

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Plant die Bahn ICE-Strecke durch Forstwald?

Gestern habe ich bei herrlichem Herbstwetter mit Hund und Kamera eine kleine Runde durch unseren Ortsteil Forstwald gemacht. Entlang der Bahnlinie  bis  zum Waldrand. Alles ruhig, der Bauer bearbeitet sein Feld, die Rüben sind geerntet und warten auf den Abtransport. Die Sonne spielt mit den herbstlichen Blättern und erzeugt schönste Farbspiele.

Ab und zu ein Zug. Hund schnüffelt und freut sich. Doch was ist das? Traue meinen Augen kaum, Kamera hoch und drücken. Ein ICE auf der Fahrt durch den Forstwald. Der ICE Plauen, modernste ICE-Technik auf Schleichfahrt, die Vorboten einer neuen ICE-Strecke? Noch mehr Lärm an der Bahntrasse? Bleiben wir wachsam. Und geniessen wir das schöne Wetter im Forstwald, solange es geht. Bilderstrecke.

Einen schönen Sonntag.

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DM0KR-Team unterstützte den St. Martinszug der Bürgergesellschaft Schinkenplatz

Am Samstag, dem 12.11.2011 konnte ein Team aus der DM0KR-Gruppe eine lang gehegte Idee verwirklichen: Mit unseren Möglichkeiten im Amateurfunk halfen wir der Bürgergesellschaft Schinkenplatz, den diesjährigen St. Martinszug abzusichern. Damit konnten wir Funkamateure uns auch mal bei der Kirchengemeinde Friedenskirche revanchieren, ohne die unser Krefelder Relais nicht möglich wäre.

So trafen sich Frank, DF6KS, Dietmar, DJ1EV, Hubert, DO4KJB und Uwe, DL2UL um 16 Uhr mit den Verantwortlichen auf dem Schinkenplatz. Unser Auftrag: Kommunikation über den gesamten Martinszug zwischen Zugleitung, Zugende und dem Mittelteil sicherstellen. Hier hatte die Bürgergemeinschaft in den letzten Jahren mit “Funkgeräten von Aldi” große Probleme.

Nach entsprechender Einweisung standen wir auf einer 2-Meter Simplex-Frequenz mit unseren Rufzeichen laufend in Kontakt. Damit konnte die Zugleitung mit drei Beamten der Krefelder Polizei den sehr langen Martins Zug mit drei Musikkapellen und einigen Hundert Schülern und Kindergarten-Kindern nebst zahlreichen Eltern optimal steuern und möglichst kompakt über die teilweise stark befahrenen Innenstadtstraßen dirigieren. Störungsfrei waren dabei die Verbindungen zwischen dem Verantwortlichen an der Spitze durch DJ1EV, Frank mit dem Zugleiter, Uwe an den Flanken des Zuges bis zu Hubert, der routiniert das Ende des Zuges absicherte.

Der Martinszug lief störungsfrei und der Zugleiter bedankte sich bei uns für die problemlosen Verbindungen. Auch für uns war es eine neue und interessante Erfahrung und wir waren froh, dass alles gut geklappt hat und wir mit unseren Amateurfunkmöglichkeiten einen kleinen Beitrag zum Gelingen leisten konnten.

73, Uwe – DL2UL

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Phono- und Radiomuseum in Dormagen – Geheimtipp für Musikfans

Heute hatte das Internationale Phono- und Radiomuseum in Dormagen zur Eröffnung seiner Sonderschau “Musik auf Reisen – Kleingeräte für unterwegs” eingeladen. In einer kurzen aber sehr spannend dargebotenen Führung durch das Museum schlug Volkmar Hess den Bogen von den ersten Wachswalzen von Edison über 100 Jahre alte Schellackplatten von Caruso bis in die Moderne der 50er, 60er bis 90er Jahre.

Dabei ist die Bandbreite der Geräte enorm. Die Sammlungen von Volkmar Hess und Helmut Dietsch sind so groß, dass Sie nicht komplett ausgestellt werden können. Daher bietet das Museum neben zwei Räumen mit Dauerausstellungen zur Geschichte der Phonografen und des Radios auch Themenschauen. So zum Beispiel die heute eröffnete Schau zur Musik auf Reisen. Neben Phonografen, Grammofonen sind auch viele weitere Geräteklassen zu besichtigen. Vom Tiffiphone über die ersten Tonbandgeräte bis zu Radios aller Art ist fast alles zu sehen, was Töne abgeben kann. Auch für Funkamateure ist einiges an spannenden Geräten zu sehen.

Um 15 Uhr startete dann das musikalische Programm, als Volkmar jede Menge alter Schellack-Schätzchen mit Jazz aus New Orleans und anderen Stilrichtungen auflegte. Dazu gab es auf Wunsch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen zu zivilen Preisen. Der Eintritt ist frei, die Museumsbetreiber freuen sich aber über eine Spende für den Erhalt und Ausbau des Museums.

Der Besuch im Phono- und Radiomuseum in Dormagen war auf jeden Fall ein sehr schöner Mittag und ich war sicher nicht zum letzten Mal vor Ort. Hier habe ich noch eine kleine Fotostrecke.

Uwe Leigraf

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Erinnert Ihr Euch noch an Mal Sondock? Musik im Radio gestern und heute

Angehörige meines Jahrgangs mit leichtem Plus oder Minus müssen ihn sicher kennen: Mal Sondock und seine “Diskothek im WDR” und seiner “Mal Sondocks Hitparade”. Mittwoch Abend war da fest gebucht, am Radio und den Finger auf den Aufzeichnungstasten des Kassettenrecorders oder Tapedecks. So kamen wir damals zum Nulltarif an die aktuellen Musikstücke und ärgerten uns jedes Mal schwarz, wenn “Mal” wieder in die Aufnahme reinquatschte. Mal ist leider im Juni 2009 verstorben aber es gibt noch eine schöne Fanseite.

Nun, auch in der aktuellen Zeit macht es mir noch Spaß im Auto oder auch zu Hause aktuelle Hits zu hören und auch wenn man sich zwischendurch immer mal eine CD gekauft hat oder aktuell auch den ein oder anderen Song im iTunes-Store kauft: Wenn man permanent aktuelle Musik kaufen würde, kann das ganz schön ins Geld gehen. Das geht vielen Leuten so und da ist die Verlockung, sich in Tauschbörsen wie z. B. BitTorrent oder anderen Peer to Peer Netzwerken zu beteiligen, sehr groß.

Und da sind wir dann ganz schnell beim Thema Urheberrecht und da kann es wirklich teuer werden. Durch einen Beitrag aus dem WDR Computerclub, den ich Euch wirklich ans Herz legen möchte, wurde ich einerseits noch mal auf die dramatische Entwicklung bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen durch Privatleute aufmerksam und habe andererseits einen guten Softwaretipp erhalten, wie man Musik für den privaten Gebrauch im Internet aufnehmen kann. Wobei wir dann wieder bei unserer Mal Sondock Geschichte wären.

Der Reihe nach:
Wer seine Musiksammlung über ein Netzwerk wie BitTorrent teilt, bietet seine Musik, in der Regel urheberrechtlich geschützt, widerrechtlich weltweit an. Es gibt jede Menge Anwaltsbüros, die mit maschineller Unterstützung die IP-Adressen der Teilnehmer ermitteln und mit voller Deckung durch das Gesetz und die Gerichte im Auftrag der Rechteinhaber Abmahnungen versenden. Dabei ist die Spanne der Abmahnkosten leicht zwischen 500 und 15.000 EUR anzusetzen. Nur noch mal zu Erinnerung: Im Internet ist jeder über eine eindeutige IP-Adresse ermittelbar, wenn ein Gericht den Provider anweist, die Namen zu den Adressen heraus zu geben. Und genau das tun die Gerichte bei Vorlage von entsprechenden Begründungen. Wer mehr wissen möchte, höre sich bitte den oben verlinkten Podcastbeitrag an.

Was kann man tun?
Rechtsanwalt Christian Solmecke berichtet im Podcast, dass es zum Beispiel problemlos ist, wenn man via Internet Radio hört und dabei die Musik für private Zwecke aufnimmt. So haben wir es in den 70er und 80er Jahren mit Mal Sondocks Hitparade auch gemacht. Heute funktioniert die Sache etwas komfortabler.

Softwaretipp: Radio.FX von Tobit-Software.  Diese Software, die es in einer Basisversion kostenlos für Mac und Windows gibt, kann bis zu vier Radiosender im Internet gleichzeitig hören und aufzeichnen. In der kostenpflichtigen Version sind noch mehr möglich. Was macht die Software mit den Aufnahmen?

Die Software erkennt die Musikstücke, schneidet sie aus redaktionellen Beiträgen heraus, sucht im Internet die Titel, Interpreten und andere Informationen, sucht Cover dazu und bringt die Musikstücke in übersichtliche Listen, die man sehr schön sichten kann. Dies geschieht komplett automatisch und kann auch im Hintergrund laufen, wenn die Bandbreite der Internetverbindung stimmt. Anschließend kann man das Ganze in Kollektionen als MP3 ausgeben oder exportiert nach iTunes oder sonst wohin. Wichtig: Nur für den privaten Gebrauch!

Wenn man die Vollversion des Programms kauft, gibt es noch einige sehr interessante Funktionen dazu. Auch wenn die kostenlose Basisversion nicht alle Funktionen freigeschaltet hat, kann man damit schon gut arbeiten und das Prinzip kennenlernen. Das einzige, was ich empfehlen möchte, ist mindestens 500 MB freien Speicherplatz auf der Festplatte, besser noch eine eigene 1 TB Festplatte, um den Stream länger aufzunehmen. Dazu ist auch eine gute DSL-Flatrate erforderlich (mind. 4 Mbit, besser mehr, wenn man noch andere Dinge im Netz gleichzeitig machen möchte).

Schaut Euch die Software einfach mal an. Ich bin der Meinung, mit dieser Lösung erübrigt sich das Risiko, als Teilnehmer einer Tauschbörse in ein Abmahnverfahren zu geraten. Viel Spaß und Erfolg damit.

 

 

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Update DM0KR – Echolink wieder online

Wir mir Lothar, DL3EK aktuell mitgeteilt hat, sind heute “zwei alte Männer” (frei übersetzt), die bereits seit 4 Uhr Morgens auf den Beinen waren,  mit insgesamt 12 Kilo Akkus, einem komplett reparierten Echolinkrechner und Werkzeug auf den Turm gestiegen. Diesem Einsatz ist es zu verdanken, dass Echolink auf DM0KR wieder in den üblichen Betriebszeiten läuft. Nun mit SSD-Festplatte und einer erheblichen gesteigerten Notstromkapazität für das Relais. Danke an das Technikteam und den (mir ehrlich gesagt nicht namentlich bekannten) Helfer. Eine Vermutung habe ich allerdings…..

73, Uwe – DL2UL

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