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Icom ID E-880 – Haben wir da ein Lüfterproblem?

Durch nicht vorhersehbare Umstände wurde ich vor kurzem Besitzer eines D-Star-fähigen Funkgerätes, dem Icom ID E-880. Ein sehr schönes Gerät für 70 cm und 2 Meter, vielen sinnvollen Funktionen, einem bemerkenswerten Handmikrofon mit umfassenden Steuerungsfunktionen und vor allen Dingen: Es ist D-Star-fähig und bietet auch auf in der Betriebsart FM-analog eine gute Modulation. Und dann bekommt man noch eine kostenlose Beigabe: Einen geschickt getarnten Hubschrauber. :-(

Jetzt mal im Ernst: Ich hatte noch nie ein Funkgerät mit einem so brachial lauten Lüfter auf dem Schreibtisch. Das ist eventuell bei abgesetzter Montage im Kofferraum nicht so wichtig aber wenn das Gerät im Shack betrieben werden soll ist das einfach unzumutbar. Bei meinen Recherchen war ich schon auf ein ähnliches Problem beim Icom ID-2820 gestoßen und das war einer der Gründe, das Gerät nicht zu kaufen. Dass nun das E-880 auch so laut ist, habe ich erst im live Betrieb gemerkt. Was ist zu tun?

Dank eines Erfahrungsberichtes von Armin, DO1XXY im Hamradioforum habe ich mir einen neuen Lüfter bestellt: Den SilenX Ixtrema Pro 40. Dieser Lüfter hat die Maße 40 x 40 x 20 mm und passt exakt an die Stelle des von Icom verbauten Lüfters. Der Lüfter erzeugt einen Geräuschpegel von nur 14 dBA und bringt 10 cbm / Stunde Luftdurchsatz. Um das mal etwas griffig auszudrücken: Nachdem der Lüfter eingebaut war, musste ich erst mal schauen, oder der auch läuft, weil es war nichts mehr zu hören, ausser einem hauchdünnen Rauschen, wenn es absolut ruhig ist im Raum.

Hier einige Tipps zum Einbau

  • Wenn man den neuen Lüfter aus der Verpackung nimmt, ist zunächst die Plus- und Masse-Leitung von der Steuerleitung zu trennen. Am besten dann direkt farblich markieren, denn die drei Kabel sind alle gleichfarbig.
  • Kritisch: Das Lösen der vier Schrauben hinten auf der Lüfterkappe. Hier mit absolut passendem Kreuzschlitz mit viel Druck undNeuer Lüfter installiert Gefühl die Schrauben gegen einen Anfangswiderstand lösen. Wenn man den falschen Schraubendreher verwendet, zerstört man die Schrauben.
  • Hat man den Lüfter abgeschraubt, sieht man das Kabel und kann dann gezielt die richtige Gehäuse-Halbschale lösen. Auch hier ist ein kleiner passender Kreuzschlitz unbedingt erforderlich, wenn die Schrauben nicht beschädigen will.
  • Nun kann man sehen, wo die Spannungsversorgung des Lüfters auf das Board gesteckt ist. Diesen Stecker kann man vorsichtig lösen. Jetzt kann der alte Lüfter entfernt werden.
  • Ich habe nun das Kabel des neuen Lüfters passend gekürzt, die Steuerleitung abgeschnitten. Anschließend habe ich den Stecker vom original Lüfter mit einem Stück Kabel getrennt und dann an den neuen Lüfter angelötet. Vorher Schrumpfschlauch drüber und nach dem Löten entsprechend über der Lötstelle fixiert.
  • Anschließend Kabel sauber verlegen und den neuen Lüfter mit der Lüfterkappe in Position bringen und anschrauben. Gehäuseschale wieder anbringen und die Lüfterfunktion testen. Der Luftstrom muss an der Vorderseite oben aus dem Gerät treten. Am Geräusch wird man nur noch schwer feststellen, ob der Lüfter läuft. ;-)

Hier noch Angaben zum Lüfter und der Bezugsquelle:

  • SilenX iXtrema PRO 40mm (40 x 40 x 20 mm) gleitgelagert
  • Lieferant: PC-Cooling GmbH, Eichenallee 3, 24589 Nortorf / Internet: www.pc-cooling.de
    Tel. 04392/91610
  • Kosten: Einzelpreis: 10,90 EUR zzgl. Versandkosten
  • Die Lieferung hat genau 2 Arbeitstage gedauert.

Bleibt die Frage, warum bei einem teuren Funkgerät als Lüfter von der Fa. Icom ein solcher Kernschrott verbaut wird, wenn es problemlos vernünftige Alternativen gibt.

Hier noch ein Hinweis: Ich über nehme keinerlei Verantwortung für die Wirkung dieser Anleitung. Es könnte auch sein, dass die Garantieleistungen des Herstellers / Händlers beeinträchtigt werden. Nachbau auf eigene Verantwortung.

73, Uwe – DL2UL

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Funkamateure putzen Schuhe für die Aktion “Lichtblicke”

Auf Initiative von Relaisbetreiber Michael, DL1JK sowie weiteren Funkamateuren aus dem Team DM0KR der DARC Ortsverbände Ratingen und Krefeld treffen sich Funkamateure aus Krefeld und Umgebung zum Schuhe putzen für den guten Zweck, eine Spende an die Aktion Lichtblicke.

Am 25.09.2010 auf dem Neumarkt und am 02.10.2010 am Schwanenmarkt in der Krefelder Innenstadt werden jeweils ab 10 Uhr Funkamateure gegen eine Spende von 2 EUR (darf auch mehr sein ;-)  ) die Schuhe der hoffentlich zahlreich interessierten Passanten und Gäste putzen. Neben dem Schuhputzstand wird ein Rahmenprogramm mit DARC Infostand, Vorführung von Funkbetrieb und eine Autogrammstunde der “Big Oldboys” des KEV angeboten. Dazu werden natürlich der Ex-Stadionsprecher der Rheinlandhalle, Rolf Frangen sowie die Krefelder Bürgermeisterin Jutta Pilat nicht fehlen.

Alle Funkamateure und Ortsverbände aus Krefeld und Umgebung sind herzlich aufgerufen, sich als Helfer an der Aktion zu beteiligen. Hier ist eine schöne Gelegenheit das Hobby Amateurfunk in Verbindung mit sozialem Engagement in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Helfer treffen sich jeweils schon um 9 Uhr zum Aufbauen. Bitte nehmt Kontakt mit Michael, DL1JK auf, der die Aktion koordiniert. Telefon: 0163 / 783 87 45.

Auch wer nicht beim Aufbau oder am Stand helfen kann: Kommt doch einfach zum Schuhe putzen vorbei.

73, Uwe – DL2UL

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Ham-Radio 2010: Viele Eindrücke, nette Kontakte und jede Menge Spielsachen

Auch in 2010 war ich in der Lage, die Ham-Radio zu besuchen. Anreise Donnerstag, früh los gefahren aber es sind und bleiben zwischen 6 und 7 Stunden Autofahrt. Ich hatte mir diesmal fest vorgenommen, auf der ganzen Tour die 2-Meter Mobilfrequenz 145.500 Mhz zu aktivieren und das habe ich auch gemacht. Um dieses Kapitel kurz abzuschließen: 500 von 619 Kilometer tote Hose trotz CQ-Rufen. Aber dann gab es doch noch drei schöne QSO’s, eines davon sogar mit DL6SAK, unserer YL im DARC-Vorstand. Auf der Rückreise am Sonntag war es kaum besser. Immerhin zwei QSO’s. Schade, denn es waren sehr viele Funkamateure auf der Autobahn, wie an den Antennen und häufig den Rufzeichenschildern leicht erkennbar war.

Absolut beeindruckend ist immer wieder der Blick, wenn man dann nach langer Autofahrt im nördlichen Teil auf den Bodensee trifft. Das Wetter war Spitze, Postkartenaussicht, Urlaubsfeeling machte sich breit. Die Unterkunft war prima und ab 15 Uhr konnte ich meinen ersten Erkundungsgang zum Ham-Camp starten, um meine Eintrittskarte zu kaufen. Dort hätte man neben einer Eintrittskarte auch gleich zwei beeindruckende “Portabel”-Masten auf einer Bundeswehrlafette mit Zugfahrzeug kaufen können. Leider blieb der Preis im Verborgenen aber die Teile standen zum Verkauf. Unglaublich.

Am Freitagmorgen ging es dann los. Wer schon öfter dabei war, weiss, dass man sich ruhig bis 9.30 Uhr Zeit lassen kann. Und so war es dann auch. Das Gedränge war in diesem Jahr nur noch schlimmer, da die Messe Friedrichshafen die neuen Eintrittskarten bei jedem Messebesucher  scannen wollte und dies von Hand mit windowsbasierten Handhelds. Das dauerte! Die schönen 3-Tages-Plaketten haben wohl ausgedient und wurden nur noch ausgegeben, weil sie schon produziert waren. Schade.

Kurze aber heftige Verwirrung beim Flohmarkt, der sich erstmals auf der anderen Hallenachse befand. Stichwort Flohmarkt: Immer noch sehr groß aber seit Jahren in einem ständigen Schrumpfungsprozess. Nunmehr noch zwei Hallen und in Halle 2 war sehr viel Luft und viele leere Tische und Freiflächen. Das Angebot fand ich teilweise einfach unverschämt überteuert. Wollte mir doch tatsächlich jemand ein gebrauchtes Heil-Mikrofon für 110 EUR verkaufen, das ich dann original und neu später bei Wimo in Halle A1 für 135 EUR kaufen konnte. Auch wenn ich das Mikrofon nicht gekauft habe, ein schönes Beispiel. Allerdings sieht man auf dem Flohmarkt auch viele echt alte Schätzchen, Radios, Messgeräte, Röhren und vieles mehr, wie es selbst in Dortmund einfach nicht mehr zu bekommen ist.

Halle A1 war gut belegt und hatte viel zu bieten. Einige Splitter: Hilberling ist wieder da mit seinem PT 8000, ich frage mich nur ernsthaft, wer das Teil kaufen wird. Wer es in Erwägung zieht, sollte dann vorher mal den K3 testen. Elecraft war mit Eric Swartz, WA6HHQ auch aus USA vertreten und stellte geduldig seinen neuen Pan-Adapter vor. Eine schöne Lösung, der Bildschirm kann mit den Vergleichsgeräte von Icom oder Yaesu locker mithalten. Ich finde aber die Lösung mit dem Pan-Adapter von Larry Phillips flexibler und preiswerter.

Sehenswert ist auch der neue Mobil-Dualbander von Yaesu FTM 350. Ein sehr schönes Gerät aber als ich den Preis sah, konnte ich es nicht glauben: Difona wollte 735 EUR für das Gerät haben und es war für mich nicht überraschend, dass der Stapel einfach nicht kleiner wurde. Irgendwo hört der Spass auf. Erstaunlich für mich war auch, dass ich mehrere Kisten mit Yaesu’s neuem Kurzwellen Trx FT 5000 die Halle verlassen sah. Ein beeindruckendes Gerät und auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Innovativ die Mannschaft vm X-Reflector.Net, die einen alternativen, auf Software basierenden D-Star Repeater aufgebaut haben. Aber auch diese Entwicklung kann mich noch nicht von D-Star überzeugen. Ich finde, das irgendwie merkwürdig, dass man jetzt diskutiert, die Leistung von D-Star-Repeatern auf bis zu 50 Watt zu erhöhen, weil die Verbindungen nicht so weit reichen. Ich habe gehört, dass im digitalen BOS-Funk ähnliche Probleme bestehen.

Nette Leute treffen: Zu meiner großen Überraschung traf ich dann am Stand der  AGZ unser R10 Mitglied Diethard, DK2EI. Auch Peter Kern, DL1EIP, Christian Jansen, DF6EF und weitere OMs waren da. Und am Abend gab es dann die große Überraschung über Funk: Ich hatte mehrfach versucht, über Echolink über DB0KX, DM0KR und DB0HSN nach Krefeld zu rufen. Irgendwie hatte es nie geklappt: DM0KR war offline und auf den beiden anderen Repeatern hat keiner meinen Ruf beantwortet. Plötzlich rief dann aber Hans-Peter, DL9EBF kurz vor Abfahrt zum OV-Abend zufällig genau über den richtigen Repeater in Friedrichshafen und die Verbindung klappte prima. Ich finde Echolink einfach eine gute Sache.

Sehr nett war auch Samstag die Ham-Party. Die tolle live-Band hätte ein größeres Publikum verdient gehabt. Neben Karlo, DD7OI habe ich auch Paul, M0TZO aus England kennen gelernt. Und das war ein toller Abend, der bei Deutschem Bier nur in englischer Sprache lief. Am Schluss konnten wir Paul noch helfen, das Abruftaxi und den letzten Zug nach Kluftern zu bekommen. Übrigens, Pauls Vorhersage, dass England gegen Deutschland verlieren würde, hat sich ja erfreulicherweise auch bestätigt.

Fazit: Die Ham-Radio war wieder ein schönes Erlebnis. Der Aufwand ist sicher hoch, dies muss jeder für sich bewerten. Foto-Eindrücke habe ich auf Flickr bereitgestellt.

73, Uwe – DL2UL

Update vom 04.07.2010

Ein sehr schönes Video hat DV Peter Kern gefunden und das lohnt sich, hier einzubetten:

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Kurz-Update zum Krefelder Relais DM0KR

Echolink auf DM0KR zur Zeit offline

Wie ich soeben von Relaisbetreiber Michael, DL1JK erfahren habe, ist leider die Echolinkanbindung von DM0KR offline. Nach erster Analyse handelt es sich um einen Plattendefekt, der Ausfall könnte einige Tage dauern. Die HF-Funktion des Relais ist davon nicht beeinträchtigt.

Genehmigungen für APRS und D-Star erteilt

Die erforderlichen Ergänzungs- bzw. Neu-Genehmigungen für die APRS-Funktion und den D-Star-Betrieb werden nach einem heute geführten abschließenden Gespräch mit der Bundesnetzagentur erteilt. Die Frequenz des D-Star-Repeaters wurde festgelegt. Somit können die Arbeiten am Aufbau der Funktionen voll aufgenommen werden.

73, Uwe – DL2UL

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Junge Leute für Amateurfunk begeistern – und es geht doch

Stand R10 Blaulichttag

Heute war ein Team des OV Mönchengladbach auf dem Blaulichttag auf dem Messegelände am Borussiapark in Mönchengladbach mit einem Stand vertreten.

Wir waren als Partnerstand des THW auf der Ausstellung präsent. Daher hatten wir auch leider einen bescheidenen Standort am hintersten Ende des Geländes. Gleich neben uns die Aktionsbühne, auf der den ganzen Tag die Kameraden der Bundeswehr und des Zolls mit Ihren Spielmannszügen für ausgelassene Stimmung ;-) in erheblicher Lautstärke sorgten. Aber, unsere Losung lautete: Wir haben Spass und wer zu uns findet, dem wird was geboten.

Und so haben im Laufe des Tages diverse Besucher unseren Stand gefunden und wir konnten mit einigen Vorurteilen zum Amateurfunk aufräumen. Sogar Ausbildungsfunkbetrieb über das Relais DM0KR konnte durchgeführt werden.

Jasper, ein 12-jähriger Mönchengladbacher traute sich was und stellte erfolgreich eine Verbindung via DM0KR – Krefeld  - DB0EL – München über Echolink zu DH5FB her. Das war ein besonders schönes Erlebnis weil OM Fernando viel Geduld hatte und mit Neuling Jasper ein schönes QSO führte. Jasper war hinterher begeistert und es hatte viel Spass gemacht. Weitere Jugendliche waren nicht ganz so mutig aber auch sehr interessiert und haben sich alles genau erklären lassen. Es geht also doch noch, Jugendliche für unser Hobby zu begeistern.

stv. OVV Dennis und DV Peter Kern

Auch der Distriktvorsitzende Peter Kern, DL1EIP kam, angelockt durch unseren Betrieb auf 2 Meter zu einem spontanen Blitzbesuch vorbei.

Die sonstigen Rahmenbedingungen stimmten: Das Wetter hielt sich einigermaßen, die Bundeswehr hatte gut gekocht und dank Horst, DO9HSL, bei dessen Organisationstalent die gute Ausbildung bei den Jungs in oliv aufblitzte, waren wir am Nachmittag sogar auf Kurzwelle QRV. Horst hatte wirklich alles dabei und montierte in aller Seelenruhe seinen ersten Dipol an einem BW-Schiebemast und die Antenne funktionierte prima. Hier gelangen uns einige QSO’s auf 40 und 80 Meter.

Ein sehr schöner Tag der mich zum Abend hin etwas nachdenklich machte: Hier war natürlich eine Menge Arbeit beim Abbau erforderlich (so wie Freitag beim Aufbau). Nach Beladung des THW-LKW fanden sich auf dem THW-Gelände nur noch 4 Ömer + unser THW-Olli ein und das zeigt, dass solche Veranstaltungen neben sorgfältigen Absprachen zur Ausrüstung auch klare verlässliche Vereinbarungen für die anfallenden Aufgaben erfordern.

Wir haben aber alles hinbekommen und dann etwas müde aber zufrieden die Heimfahrt angetreten. Horst, DO9HSL und ich hatten unsere Kameras dabei  und die Fotos gibt es hier zu sehen.

vy 73, Uwe – DL2UL

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Yaesu VX-8R Software-Tipp

VX 8

Das VX-8R ist ein wirklich sehr leistungsfähiges Handfunkgerät. Es stellt uns eine schiere Menge an Speicherplätzen für diverse Anwendungszwecke zur Verfügung:

900 Standardspeicher, 99 Übersprungspeicher, 11 Hauskanalspeicher, 50 Bandgrenzenpaare und noch weiter Spezialspeicherkanäle für Wetter, Marinefunk und Kurzwelle. Diese ganze Speicherflut lässt sich dann auch wunderbar in 24 Speicherbänken organisieren und natürlich beschriften. Ich kenne keinen OM, der auch nur annähernd diese Speichermöglichkeiten ausnutzt. Aber auch 100 – 200 Speicherplätze wollen erst mal gefüllt werden und da beginnt das Problem.

Ich würde es glatt eine “Strafe” nennen, wenn man die ganze Erfassung der Daten per Hand und der Gerätetastatur erledigen müsste. Für diesen Fall hat die Fa. Yasesu vorgesorgt: Es gibt ja ADMS VX8, das Softwarepaket mit passendem Kabel für Windowsrechner. Der günstigste Preis, den ich zur Zeit gesehen habe, beträgt 65,– EUR.

Das müsste man noch etwas preiswerter bekommen. Und nach einiger Recherche bin ich auf das Kabel der Fa. Valley Enterprises gestoßen. Dies muss zwar über Ebay in USA bestellt werden, kostete aber inkl. Versand von Haus zu Haus innerhalb von 6 Tagen nur 28,60 EUR. Dazu empfiehlt sich die Software FTB VX8 von Bob Freeth, G4HFQ.

Die Software gehört zu einer ganzen Softwarefamilie, mit der ich schon für meinen FT 897 sowie für FT 7800 gute Erfahrungen gemacht habe. Die Software kostet 11,90 EUR (alles auf Basis von einem EURO-Kurs von 1,19 USD). Macht in Summe 40,50 EUR, knapp 25 EUR gespart.

Installation und Inbetriebnahme der Software und des Kabels

Valley Enterprise bietet auf einer Download-Seite einen Treiber für das USB-Kabel an, das auf dem Profilic 2303 Chip basiert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, nur diesen Treiber zu verwenden. Nach problemloser Installation unter Windows 7 wurde das Kabel sofort erkannt und konnte als COM 3 angesprochen werden. Auch die Softwareinstallation von FTB VX8 lief reibungslos. Nach Eingabe des Registrierschlüssels war das Programm einsatzbereit. Die Software hat eine englische Oberfläche und eine englische Hilfe, was jedoch für die meisten Funkamateure kein Problem darstellen dürfte.

Erste Schritte

Zunächst benötigt die Software ein Image eines Speichers des VX-8. Wenn man keine Datei hat (was die Regel sein dürfte), liest man zunächst den Speicher mit dem Knopf “Read Radio” ein. Hierzu ist natürlich erforderlich, das VX 8 mit dem Kabel an den Computer anzuschließen. Anschließend können alle Speicher komfortabel editiert, die Bänke zugeordnet und alles auch beschriftet werden. Auch die offenen Einstellungen am VX 8 können über die Software konfiguriert werden.

Nach erfolgreicher Arbeit empfiehlt sich eine Sicherung der Datei und es folgt das Speichern im VX 8 mit dem Knopf “Write Radio”. Die Abfolgen und Tastaturbefehle auf dem VX 8 werden im Programmfenster erklärt. Es ist wirklich narrensicher und hat auf Anhieb funktioniert.

So macht die Nutzung der vielen Speichermöglichkeiten Spass. Ich kann Kabel und Software nur empfehlen.

73, Uwe – DL2UL

Quellen:

Software: FTB VX 8: http://www.g4hfq.co.uk
Kabel: USB Radio Programming Cable for Yaesu VX-8: http://www.valley-ent.com

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Anruffrequenz für DARC Distrikt Nordrhein auf HAM RADIO

Fast jeder Besucher auf der HAM RADIO kennt das: Man besucht die Messe, hat ein Handfunkgerät dabei und man weiss auch, das sicher OM’s oder YL’s aus der Nachbarschaft hier irgendwo rumlaufen.

Kein Problem, wir haben ja Funk. Nur auf welcher Frequenz soll man rufen? Die lokalen Repeater sind hoffnungslos überlastet, irgendwie ist das Treffen dann Zufall oder eben vorher verabredet.

Nach Ermutigung von DV Peter Kern und Recherchen, schlage ich in diesem Jahr eine Anruffrequenz für HAM RADIO Fahrer des Distriktes R (und jeden der, sich da sonst noch so melden möchte) vor.

Die Anruffrequenz lautet: 144.662,50 Mhz / Betriebsart FM

In der Hoffnung, dass sich am Ende nicht doch alles da knubbelt. Wir probieren es einfach mal aus.  Wäre doch nett, wenn man sich mal treffen würde. Ich werde bei meinem Messebesuch die Frequenz 144.662,50 Mhz mitlaufen lassen.

73, Uwe – DL2UL

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Freundschaftsbesuch unter Funkamateuren

Heute war der Romeo 10 zu einem Freundschaftsbesuch bei den Funkfreunden des Clubs Veron A31 in PA, Asenray/Roermond in “Het Spikkerdal”. Wir waren so richtig offiziell unterwegs mit einem eigens besorgten DARC Wimpel und als Gastgeschenk zwei 5er Fäßchen Bitburger.

Das war für mich eine neue Erfahrung: Deutscher DARC Ortsverband besucht einen Nachbarclub in den Niederlanden, finde ich einfach toll, auch wenn es so banal klingt. Die Funkfreunde aus PA hatten einen beeindruckenden Fieldday aufgebaut und wir wurden super freundlich empfangen. Ob die Pils-Fässer hier eine Rolle gespielt haben? ;-) Nein, nur Spass.

So ergaben sich schnell interessante Gespräche über Antennentechnik und Aktivitäten in den Clubs. Übrigens auch über die Probleme, die auch in PA nicht anders sind. Auch dort ist es immer eine Herausforderung, Mitglieder zu aktivieren und Interessenten für unser Hobby zu begeistern.

Es war jedenfalls ein netter Besuch und eine schöne Idee unseres Ortsverbandsvorstandes. Mehr Infos gibt es auf den Seiten des OV Mönchengladbach und natürlich auf den Seiten von Veron A31. Ein paar Fotos habe ich auch noch gemacht, die man hier anschauen kann.

73, Uwe – DL2UL

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Nach Fehleranalyse Relaisleistung verbessert – Bitte um Empfangsberichte

Kleine Stecker – große Wirkung

Die leider überwiegend schlechten Empfangsberichte nach der großen Antennenumbauaktion vom letzten Freitag haben Relaisbetreiber Michael, DL1JK nicht ruhen lassen. Nach intensiver Fehleranalyse und Diskussion rückten die BNC-Verbindungen am Relais in das Blickfeld. Die Stecker neuester Bauart haben einen sehr dünnen Innenleiter und konnten verdächtig leicht gesteckt werden, bisher hatte man dieser Tatsache zu wenig  Beachtung geschenkt.

Nach Austausch dieser Stecker konnten heute erste Mobilstationen und auch standortgebundene Funkamateure von gravierenden Verbesserungen bei der Feldstärke von DM0KR in diverse Richtungen berichten.

Im Einsatz ist immer noch der erste Sender mit 3,5 Watt PEP, die nun auf 4 Richtantennen verteilt werden. Hier kann man jedem Funkamateur nur raten: Prüft Eure Steckverbindungen auf guten Kontakt.

Große Bitte von Michael: Bitte Empfangsberichte abgeben!

Schreibt gerne Eure Empfangsberichte hier in die Kommentarfunktion, ich leite umgehend an Michael weiter. Besonders spannend: Wie hoch war die Feldstärke von DM0KR vor Freitag und wie ist sie jetzt. Schreibt und meldet einfach Eure Beobachtungen. Vielen Dank

73, Uwe – DL2UL

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Neue Radiofolge zum Krefelder Amateurfunk

Rolf Frangen hat es wieder getan: Im Rahmen der Reihe Rheinzeit Magazin auf Radio KUFA ist anlässlich des Relaisfestes zur Inbetriebnahme von DM0KR wieder eine interessante Radiosendung entstanden, die am letzten Montag auf Welle Niederrhein zu hören war.

Aber keine Sorge, die Sendung ist auch als MP3 Podcast erschienen und kann auf der Seite Kulturfabrik Krefeld heruntergeladen werden. Prädikat: Absolut hörenswert!

73, Uwe – DL2UL

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