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Icom ID E-880 – Haben wir da ein Lüfterproblem?

Durch nicht vorhersehbare Umstände wurde ich vor kurzem Besitzer eines D-Star-fähigen Funkgerätes, dem Icom ID E-880. Ein sehr schönes Gerät für 70 cm und 2 Meter, vielen sinnvollen Funktionen, einem bemerkenswerten Handmikrofon mit umfassenden Steuerungsfunktionen und vor allen Dingen: Es ist D-Star-fähig und bietet auch auf in der Betriebsart FM-analog eine gute Modulation. Und dann bekommt man noch eine kostenlose Beigabe: Einen geschickt getarnten Hubschrauber. :-(

Jetzt mal im Ernst: Ich hatte noch nie ein Funkgerät mit einem so brachial lauten Lüfter auf dem Schreibtisch. Das ist eventuell bei abgesetzter Montage im Kofferraum nicht so wichtig aber wenn das Gerät im Shack betrieben werden soll ist das einfach unzumutbar. Bei meinen Recherchen war ich schon auf ein ähnliches Problem beim Icom ID-2820 gestoßen und das war einer der Gründe, das Gerät nicht zu kaufen. Dass nun das E-880 auch so laut ist, habe ich erst im live Betrieb gemerkt. Was ist zu tun?

Dank eines Erfahrungsberichtes von Armin, DO1XXY im Hamradioforum habe ich mir einen neuen Lüfter bestellt: Den SilenX Ixtrema Pro 40. Dieser Lüfter hat die Maße 40 x 40 x 20 mm und passt exakt an die Stelle des von Icom verbauten Lüfters. Der Lüfter erzeugt einen Geräuschpegel von nur 14 dBA und bringt 10 cbm / Stunde Luftdurchsatz. Um das mal etwas griffig auszudrücken: Nachdem der Lüfter eingebaut war, musste ich erst mal schauen, oder der auch läuft, weil es war nichts mehr zu hören, ausser einem hauchdünnen Rauschen, wenn es absolut ruhig ist im Raum.

Hier einige Tipps zum Einbau

  • Wenn man den neuen Lüfter aus der Verpackung nimmt, ist zunächst die Plus- und Masse-Leitung von der Steuerleitung zu trennen. Am besten dann direkt farblich markieren, denn die drei Kabel sind alle gleichfarbig.
  • Kritisch: Das Lösen der vier Schrauben hinten auf der Lüfterkappe. Hier mit absolut passendem Kreuzschlitz mit viel Druck undNeuer Lüfter installiert Gefühl die Schrauben gegen einen Anfangswiderstand lösen. Wenn man den falschen Schraubendreher verwendet, zerstört man die Schrauben.
  • Hat man den Lüfter abgeschraubt, sieht man das Kabel und kann dann gezielt die richtige Gehäuse-Halbschale lösen. Auch hier ist ein kleiner passender Kreuzschlitz unbedingt erforderlich, wenn die Schrauben nicht beschädigen will.
  • Nun kann man sehen, wo die Spannungsversorgung des Lüfters auf das Board gesteckt ist. Diesen Stecker kann man vorsichtig lösen. Jetzt kann der alte Lüfter entfernt werden.
  • Ich habe nun das Kabel des neuen Lüfters passend gekürzt, die Steuerleitung abgeschnitten. Anschließend habe ich den Stecker vom original Lüfter mit einem Stück Kabel getrennt und dann an den neuen Lüfter angelötet. Vorher Schrumpfschlauch drüber und nach dem Löten entsprechend über der Lötstelle fixiert.
  • Anschließend Kabel sauber verlegen und den neuen Lüfter mit der Lüfterkappe in Position bringen und anschrauben. Gehäuseschale wieder anbringen und die Lüfterfunktion testen. Der Luftstrom muss an der Vorderseite oben aus dem Gerät treten. Am Geräusch wird man nur noch schwer feststellen, ob der Lüfter läuft. ;-)

Hier noch Angaben zum Lüfter und der Bezugsquelle:

  • SilenX iXtrema PRO 40mm (40 x 40 x 20 mm) gleitgelagert
  • Lieferant: PC-Cooling GmbH, Eichenallee 3, 24589 Nortorf / Internet: www.pc-cooling.de
    Tel. 04392/91610
  • Kosten: Einzelpreis: 10,90 EUR zzgl. Versandkosten
  • Die Lieferung hat genau 2 Arbeitstage gedauert.

Bleibt die Frage, warum bei einem teuren Funkgerät als Lüfter von der Fa. Icom ein solcher Kernschrott verbaut wird, wenn es problemlos vernünftige Alternativen gibt.

Hier noch ein Hinweis: Ich über nehme keinerlei Verantwortung für die Wirkung dieser Anleitung. Es könnte auch sein, dass die Garantieleistungen des Herstellers / Händlers beeinträchtigt werden. Nachbau auf eigene Verantwortung.

73, Uwe – DL2UL

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K3 mit Pan-Adapter unter Windows 7: Und es geht doch….

Dass der Elecraft K3 ein Kurzwellen Trx der Spitzenklasse ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Sehr häufig entbrennt dann eine Diskussion zwischen den Anhängern der Software-defined Radios und den Fans konventioneller Geräte. Insbesondere einige Jünger der Flex-Fraktion werden dann schon mal zu Missionaren eines Funkgerätes, welches auf jeden Fall einen PC benötigt. Ich möchte mich an der Diskussion garnicht beteiligen.

Was ich vom Flex gesehen habe, hat mich stets beeindruckt, zweifellos ein Funkgerät modernster Bauart und ein zukunftsweisendes Konzept mit sehr guter Performance. Ich bevorzuge aber ein Funkgerät konventioneller Bauart, mit dem ich stand-alone und sofort mit optimalen Leistungen Betrieb machen kann. Und das ist für mich der K3 und da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden, genügend Tests und Erfahrungsberichte gibt es ja.

Reizvoll ist allerdings die Möglichkeit, den K3 um die Funktionalität eines SDR zu erweitern. Dies ist möglich, wenn man bei seinem K3 die Option KXV3 (A) Modul bestellt oder nachgerüstet hat. Dieses Modul spendiert dem K3 einen ZF-Ausgang von 8,215 Mhz, der den Anschluss von Panorama Adaptern ermöglicht. Larry Phillips N8LP hat einen leistungsfähigen Pan-Adapter entwickelt. Mit diesem Pan-Adapter kann der K3 um folgende Funktionen erweitert werden:

  • Moderne SDR-Oberfläche mit allen Steuerungsmöglichkeiten
  • 192 khz breiter Einblick in das gewählte Band (abhängig von Soundkarte)
  • Signalanalyse mit diversen Displaydarstellungen wie Panorama, Wasserfall, Spectrum u.a.
  • Audiorecording, Umfassende DSP-Möglichkeiten
  • Variable und leistungsfähige Filterung
  • Zweit-Empfänger
  • Top-Audio-Qualität

Voraussetzungen: Leistungsstarke unterstützte Soundkarte, z. B. EMU-0202 (kostet ca. 100 EUR), einen modernen und leistungsfähigen PC unter Windows XP oder höher. Die genauen Spezifikationen sind auf der Webseite von Larry nachzulesen. Nach meinem Wechsel von einem älteren XP-Rechner (Pentium IV, 3 Ghz) auf einen iMac kam die Hürde der Windows 7 Installation dazu. Mein erster Versuch mit einer virtuellen Windows 7 Installation unter Parallels 5.0 für Mac OS X ist gescheitert. Die virtuelle Windowsumgebung war trotz Quadcore Prozessor einfach nicht stabil genug und stürzte ständig ab.

Und so hat es nun funktioniert: Mit Hilfe von Bootcamp unter Mac OS X habe ich eine Windows Partition auf dem iMac angelegt und Windows 7, 64 Bit nativ installiert. In diese Installation habe ich die Treiber für die EMU-0202 installiert, leider sind das nur Vista-Treiber, scheint aber zu laufen. Wichtig: Die eingebaute Soundkarte des Mac muss deaktiviert werden. Alle USB-Geräte, die nicht zwingend benötigt werden, sollten getrennt werden.

Anschließend habe ich das Programm PowerSDR-IF Version 1.19.35 von Scott, WU2X installiert. Dieses Programm kommt mit Voreinstellungen, die für den K3 weitgehend passen. Das Programm von Scott steuert den K3 direkt selber über die CAT-Schnittstelle. Die Software LP-Bridge ist nur dann erforderlich, wenn weitere Programme zeitgleich auf den K3 zugreifen wollen, z. B. ein Logger oder CW-Skimmer, weil nur mit LP-Bridge die mehrfache Nutzung des Com-Ports für die CAT-Funktion des K3 möglich wird. Mit der entsprechenden Verkabelung, die auf den Seiten von Larry Phillips gut erklärt ist, lief die Konfiguration und lässt sich im Empfangsbetrieb vernünftig verwenden.

Das Ergebnis hat Charme, die Bedienung macht einfach Spass, die Filtermöglichkeiten und der Bandüberblick sind überzeugend. Sendebetrieb habe ich noch nicht mit dieser Installation gemacht. Die Konfiguration ist aber im Betrieb noch nicht vollständig stabil. Hin und wieder friert die Software ein, hier muss ich noch Ursachenforschung betreiben.

Update: Die W-Lan und die Bluetooth Hardware im iMac habe ich abgeschaltet. Dies hat eine deutlich spürbare Verbesserung der Stabilität gebracht.

Ich habe hier mal eine Videosequenz eingebaut, die meine Installation im Betrieb zeigt.

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APRS auf dem iPhone

Dass ich mittlerweile ein durchaus begeisterter Benutzer des iPhone bin, dürfte dem geneigten Leser dieses Blogs nicht verborgen geblieben sein. Wenn ich dann auch noch auf Software für das Gerät in Verbindung mit dem Amateurfunk stosse, juckt es mich meist sehr schnell, das Programm dann auch zu testen.

Aktuell habe ich mir iBCNU in der Version 1.7 über den iTunes-Laden beschafft. Dies ist ein APRS-Programm für das iPhone und es kostet 1,59 EUR. Der Autor ist David Ponevac, AB3Y aus Texas. Was macht es? Das Programm nutzt die GPS-Funktionalität des iPhones und bildet eine APRS-Bake ab, die in regelmäßigen, einstellbaren Abständen die üblichen APRS-Telegramme über die Internetverbindung des iPhone in das APRS-Netz übermittelt. Hierzu baut es im Auslieferungszustand eine Verbindung zum Server “rotate.aprs2.net” auf. Damit die App das automatisch tun kann, benötigt sie einen eingeschalteten Ortungsdienst auf dem iPhone und die Erlaubnis dazu. Dazu gehört natürlich ein ordnungsgemäßes Amateurfunkrufzeichen.APRS-Anwendung für iPhone

Ich finde die Funktionalität des Programmes sehr gelungen. Ich habe es nun mehrere Tage intensiv mit dem Auto getestet und es funktioniert einwandfrei. Das Verhalten der APRS-Bake kann individuell gesteuert werden. Das Programm funktioniert leider nur, wie beim iPhone üblich, wenn es im Vordergrund läuft. Dies ist so eine klassische Anwendung, bei der man sich auf dem iPhone echtes Multitasking wünscht. Das soll ja mit dem iPhone 4 endlich kommen, wenn die Gerüchte stimmen.

Sehr schön gemacht ist auch die APRS-Nachrichtenfunktion, die es ermöglicht, bis zu 512 Zeichen lange Nachrichten an Funkamateure im APRS Netz zu senden. Nicht so schön gelöst finde ich die Unterbringung der Einstellungen des Programms unter “Settings” direkt in der App. Hier gibt es von Apple eigentlich das Konzept, dass Einstellungen immer zentral vorgenommen werden. Leider hat sich der Entwickler nicht daran gehalten.

Vergleich zu den APRS-Funktionen des Yaesu VX-8

Da ich auch ein VX-8 mit APRS Handmikrofon nutze, drängt sich ein Vergleich natürlich auf. Man wird schon etwas nachdenklich, wenn ich mir die APRS-Software mit ihren geringen Kosten und dann das VX-8 anschaue aber ich glaube, so sollte man es nicht betrachten. Mit dem VX-8 bleibe ich über Funk zumindest hier im Bereich des üblichen Repeaters ansprechbar und auch wenn ich mobil bin, läuft die Frequenz 145.500 Mhz mit.

Die APRS-Nachrichten habe ich allerdings auf dem VX-8 noch nie benutzt. Das ist mir einfach zu fummelig. Hier könnte ich mir vorstellen, das via iPhone mal häufiger zu probieren, weil es einfach und gut benutzbar ist.

Fazit: Wer bereits über Funk in APRS qrv ist, benötigt die App natürlich nicht. Wer jedoch ein iPhone besitzt und APRS mal ausprobieren möchte, sollte sich die App mal anschauen. Ich glaube, dass man dann allerdings darauf verzichtet, ein APRS-Funkgerät zu kaufen oder eine APRS-Lösung selber zu bauen.

Erwähnen möchte ich noch, dass es noch weitere Programme für APRS auf dem iPhone gibt, die ich nicht getestet habe. Erfahrungen dazu gerne über die Kommentarfunktion.

  • APRS von Gary Huntress
  • OpenAPRS von Gregory Carter
  • iAPRS von Get Odd

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Es wird Frühling: Amateurfunk-Flohmarkt in Kaarst

Danke an die Funkfreunde des DARC OV Kaarst für die Ausrichtung des Flohmarktes auch in diesem Jahr. Ich will da jetzt gar nicht viel lamentieren. Es war vom Aussteller- und Warenangebot eine Pleite und noch mal ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr. Absolut schade, das Ereignis hat mehr verdient aber Internet und Ebay zeigen einfach ihre Wirkung und das bei sinkenden Aktivenzahlen im Amateurfunk.

Trotzdem war es nett. Wieder mal OV-Treffen mit Brötchen und Kaffee, Leute getroffen, die man zwar vom Funk her kennt aber noch nie gesehen hat und einen hochwertigen Vortrag sowie eine Verlosung gab es auch. Und irgendwie kauft man ja dann doch immer was……

Jungs, ich hoffe Ihr haltet durch und ich drücke die Daumen für’s nächste Jahr. Ich wäre wieder da!

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PAN-Adapter am K3 unter Windows 7 noch zu früh?

PAN1So, jetzt habe ich eine ganze Weile recherchiert und gebastelt, um meinen PAN-Adapter von Larry Phillips am K3 unter Windows 7 zum Laufen zu bringen. Es scheint einfach noch zu früh zu sein. Es gibt zwei Problemfelder:

Die Treiber von der USB-Soundkarte E-MU 0202 sind nicht für Windows 7 (64 bit) verfügbar. Immerhin scheinen die Vista 64 bit Treiber zu laufen. Also die Soundkarte geht.
Leider funktioniert die neue Version von Power SDR-IF Stage 1.19.02 auch nicht richtig. Es kommt zu Problemen beim Einlesen der Gerätedatenbank beim Start des Progamms.

Das ganze läuft übrigens in einem virtuellen Windows 7 unter MacOS aber das erscheint unproblematisch. Die Hardware funktioniert und lässt sich ansprechen. Der K3 läuft sowohl in Verbindung mit  MacOS als auch in der Windows VM einwandfrei.

Wenn also jemand einen Tipp hat, würde ich mich freuen. Ich werde Larry Phillips aber auch mal anmailen.

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Krefelder Relais DM0KR ist “on air”

Das neue Krefelder Relais DM0KR ist nun seit einigen Tagen “on air”. Auf Anfrage teilte einer der Mitinitiatoren, Stefan, DO1ESZ mit:

Hier die Betriebsparameter für DM0KR:
Frequenz: 438,9875  ( Schmall/Narrow FM )
Subaudio: 123hz muss mitgesendet werden/ohne Subaudio bleibt das Relais
nur ca. 3sek offen !!!
Wir haben noch nicht ganz unsere Leistungsparameter erreicht, es wird in
den nächsten Tagen noch der Empfangsvorverstärker/SSB Elektronik
eingebaut. Auch sind gerade Bestrebungen im Gange, die Antenne noch weiter zu
erhöhen. Rapporte können gerne per Mail zu mir gesendet werden damit wir einen
Eindruck gewinnen können über die Reichweite, bitte mit Angabe der
Betriebsparameter QTH/PWR/Ant usw.

Tja, in Forstwald kommt das Relais mit Vollanschlag an, aber das sagt ja noch nicht viel aus. Bleiben wir gespannt, was die weitere Erprobung bringt.

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Krefelder Amateurfunk als Podcast-Sendung

Die Krefelder Kulturfabrik hat ein schöne Podcast-Sendung zum Amateurfunk in Krefeld online gestellt. Mitwirkende sind Moderator Rolf Frangen sowie Michael Winkmann, DL1JK, Klaus Doempke und Sophia Berger. Der Beitrag läuft im Rahmen des Radio-Angebotes “Radio KuFa” Kulturfabrik Krefeld. Der direkte download des Beitrages ist hier möglich. Für iTunes-Nutzer ist Radio KuFa besonders bequem als Podcast zu abonnieren. Natürlich berichtet Michael auch vom neuen Relais DM0KR in Krefeld. Es soll, so Rolf Frangen, nicht der letzte Beitrag zum Amateurfunk in Krefeld gewesen sein, weitere folgen in loser Reihe.

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Erste Erfahrungen mit dem VX 8

VX 8

VX 8

Als ich vor einigen Wochen auf einer Veranstaltung beim R12 am Grünen See war, hatte ich ein Gespräch mit einem OM, der ein Yaesu VX 8 mit GPS-Modul am Stand vorführte. Zum ersten Mal sah ich dort dieses Gerät live im Einsatz und die Funkfreunde führten auch gleich mit einem Laptop und einer mobilen Internetanbindung die APRS-Funktion des Handfunkgerätes vor. Was für ein schönes Spielzeug. Ich war infiziert.

Eines vorweg: Um APRS zu machen benötigt man kein VX 8. Das geht auch viel preiswerter. Hier ist z. B. eine schöne Quelle dafür.

Das VX 8 ist zunächst mal ein top-aktuelles Handfunkgerät für 70 cm, 2 Meter und 6 Meter. Es ist ein echter Dualbander und man kann mit zwei unabhängigen VFO’s zwei Frequenbänder überwachen oder eben auf dem VFO B die APRS-Bake laufen lassen. Mit dem Gerät kann man nun auch UKW-Radio hören und natürlich kann es auch als Breitbandempfänger verwenden.

Für mich ergab sich der Reiz aus dem Thema APRS. Ich wollte hier eine Lösung, out of the box, die man ohne großen Kabelsalat und möglichst flexibel portabel oder mobil einsetzen kann. Und genau das geht mit dem VX 8 wenn man als Zubehör das GPS-Modul

VX 8 GPS-Modul

VX 8 Handmike mit GPS-Modul

und möglichst das Handmikrofon dazu erwirbt und einsetzt. Machen wir uns nichts vor, das wird dann auch ganz schön teuer. Aber: Es funktionierte auf Anhieb.

Ich habe die Hardware auf der HamRadio bei WIMO mit Messerabatt zu einem sehr marktgerechten Preis bekommen. Aufgeladen habe ich dann bei einem Vortrag im Messegelände und am Abend war ich bereits in APRS vom Bodensee QRV, wie mir Hans-Peter, DL9EBF bestätigte.  Seit dem ist das VX 8 mein treuer Begleiter, meistens mit eingeschalteter APRS-Bake. Im Internet lässt sich die Position der Bake sehr einfach verfolgen und das ganz ohne Software. Ein Blick lohnt sich.

VX 8 GPS-Display

VX 8 GPS-Display

Das VX 8 ist ein sehr solides Funkgerät, die Bedienung der Hauptfunktionen ist unproblematisch, die Feinheiten erfordern aber aufgrund der vielen Funktionen durchaus Handbuchstudium. Eine klare Schwachstelle darf jedoch nicht verschwiegen werden: Der mitgelieferte Akku ist zwar sehr flach, liefert jedoch nur 1100 mAh. Aufgrund der Funktionalität des Gerätes mit aktivierter APRS-Bake reicht diese Kapazität nicht sehr lange. Ich habe mir den stärkeren Akku mit 1800 mAh bestellt. Für OM’s, die sich durch den Preis nicht abschrecken lassen, ist das VX 8 ein tolles Funkgerät. Allerdings nichts für D-Star Freunde.

vy 73, Uwe – DL2UL

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Übrigens: Bin wieder da

Nach einigen Monaten mit ziemlich extrem viel “Arbeit auf der Arbeit” melde ich mich ins halbwegs normale Leben zurück. Ich leide zwar gewöhnlich auch unter normalen Umständen dienstlich nicht unter Langeweile aber das war doch etwas heftig.

Jetzt freue ich mich auch wieder auf Stunden rund um das Hobby und werde  natürlich auch hier mal wieder etwas posten.

vy 73, Uwe – DL2UL

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Schöner Amateurfunk Blog-Artikel vom Fieldday

Der Ortsverband Duisburg – Huckingen (DOK L-16) hat am letzten Wochenende am Kurzwellen – Fieldday  teilgenommen und dabei von einem Standort in Heiligenhaus, im Distrikt Nordrhein, gefunkt. Ralf, DL8RJ hat hierzu einen schönen Artikel in einem Blog geschrieben. Warum schreibe ich das hier am Niederrhein? Es ist ein weiteres schönes Beispiel dafür, dass Funkamateure zunehmend auch neue Web-Formate wie Blogs
für die Öffentlichkeitsarbeit entdecken. Hier mal schauen!

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